Wie KI bei der Barrierefreiheit hilft: Alt-Texte, ARIA und mehr
20. Oktober 2025 · 7 Min. Lesezeit
Barrierefreiheit manuell umzusetzen ist aufwändig. Moderne KI kann dabei helfen, viele der häufigsten Probleme automatisch zu erkennen und konkrete Fixes vorzuschlagen.
1. Alt-Text-Generierung
KI-Modelle wie Claude oder GPT können Bilder analysieren und beschreibende Alternativtexte generieren. Das ist besonders nützlich für Shops mit hunderten Produktbildern.
Beispiel
Vorher: <img src="IMG_4521.jpg">
KI-Fix: <img src="IMG_4521.jpg" alt="Schwarze Sneaker aus Leder, Seitenansicht auf weißem Hintergrund">
2. ARIA-Label-Vorschläge
Interaktive Elemente wie Buttons, Links und Formulare brauchen oft ARIA-Attribute für Screenreader. KI kann den Kontext analysieren und passende Labels vorschlagen.
Beispiel
Vorher: <button><svg>...</svg></button>
KI-Fix: <button aria-label="Warenkorb öffnen"><svg>...</svg></button>
3. Kontrast-Fixes
Wenn Text zu wenig Kontrast zum Hintergrund hat, kann KI eine ähnliche Farbe vorschlagen, die das Mindest-Kontrastverhältnis von 4.5:1 erfüllt – ohne das Design komplett zu verändern.
Beispiel
Vorher: color: #999999 (Kontrast 2.8:1)
KI-Fix: color: #636363 (Kontrast 5.7:1)
4. Formular-Label-Zuordnung
KI kann erkennen, welcher Text zu welchem Eingabefeld gehört und automatisch die richtigen <label>-Elemente mit for-Attributen vorschlagen.
Grenzen der KI
KI-Fixes sind Vorschläge, keine Garantie. Sie sollten immer von einem Menschen überprüft werden. Insbesondere:
- Alt-Texte können den Kontext falsch interpretieren
- Komplexe Interaktionsmuster brauchen manuelles Testing
- Automatische Tests decken nur 30-40% der WCAG-Kriterien ab
- Layout-Entscheidungen (Reihenfolge, Fokus-Management) brauchen Design-Verständnis
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